ach.wirklich!


hausverbot als einladung.
26. Mai 2009, 21:17
Filed under: category x.

ich hab diesen raum geliebt. tue es immernoch. aber da war doch kein abschied, nein. ein glatter schnitt wo nichts verheilen kann, das ende das dem kreis so brutal aufgezwungen wurde weil angenommen wird, dass es sich niemehr ändern lassen wird. unsagbare agressivität wo sie hingehört, jedoch nicht gezeigt, versteckt, verborgen, heruntergeschluckt und dann plötzlich ausgekotzt. vor meine füße, doch waren meine augen verbunden mit dem schal den du mir hättest stricken sollen doch stattdessen wurde ein laken um mich geschlungen, wieder und wieder. der billigste ersatz für die teuerste? unmöglich, denn es regnete für andere gold, hätten sie einen schirm gewollt, so hättest du ihn mir gegeben. und gegen die kälte der arktis hilft auch kein feuer, ich spüre sie nur weniger, an ihrer existenz ändert das nur gedanklich etwas. und wenn du mir unbedingt perlen vor die füße streuen musst, sag es laut und klar. es macht mich krank zu sehen, wie du mich erst die goldenen schuhe anziehen lässt, nur um mitanzusehen wie die absätze einer nach dem anderen in der welt, für die sie nicht gemacht sind, versinken. die schuhe, gehörten sie dir? warum gabst du sie mir ohne karton, ich will sie umtauschen gegen ein stück rot. damit male ich die herzen an, alle unsere herzen, dann glühen sie rot und sehen nach wärme, herzlichkeit und allen anderen in diesem land so tugendhaften werten der familie aus.

es ist schon lang keine schadensbegrenzung mehr, es geht ums gut angezogene überleben dererseits. deswegen dein süffisantes, gar resignierendes lächeln, dass so trocken ist wie der humor den du nie hattest. keine tränen, die von deinen qualitäten, die jeder hat, zeugen. keine regung bringt dein gesicht in wallung, kein wort. so ruhig ist sonst nur der tod. der kommt soviel eher, als du hoffst. als ich hoffe. als wir alle? das dreibuchstabenalibi kauft dir was schönes, neueres ohne die durchaus lästige angewohnheit zu denken, handeln und auch ein bisschen zu fühlen.

es ist ja nicht so, dass ich unendliche liebe von dir verlange. aber mich mit eiswürfeln zu bewerfen, bis sie an meiner gefrorenen haut zerplatzen, finde ich dennoch hart. und kalt. unendliche kälte, die man mit tee genauso gut wegbekommt wie kopfschmerzen mit hallenden schreien von hohen bergen. da helfen andere freunde. aber die wurden abgelehnt, denn sie wären nichts für uns. zum glück entscheidet die königin, was für ihre närrin, die sie loswerden will, gut ist. doch die königin sah die närrin schon zu oft lachen als dass sie denken würde, sie sei auch in der lage ihre wangen mit mehr als greller schminke zu benetzen.

bei schreien wird zusammengezuckt, kopfgeruckt, rumgegluckt.

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wow.
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Kommentar von bangthatheadkid




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